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26-10-2001: Pleitegerüchte Die Telebörse meldet am 25. Oktober "exklusiv" von Pleitegerüchten um Kim Schmitz. Ein Gläubiger habe einen Pfändungsbeschluss erreicht, nachdem seine Forderungen monatelang nicht bezahlt worden seien. Schmitz dementiert. Dass es um die Geschäfte nicht besonders gut steht, ist seit längerem bekannt. Erst vor kurzem musste die Dataprotect GmbH Insolvenz anmelden, an der Kim Schmitz - beziehungsweise die in diesem Jahr gegründete Kimvestor AG - 20 Prozent hielt. Auch die anderen offenen Beteiligungen der Holding fahren demnach nur Verluste ein. Eigentlich haben die Vorwürfe von der Telebörse keine übersteigerte Brisanz: als einziger neuer Fakt wird der namentlich nicht genannte Gläubiger angeführt. Der Rest ist ein hämischer Vortrag der längst bekannten Fakten. Ironie des Schicksals: Genau die gleichen Kanäle, die die zweifelhaften Erfolge von Kim Schmitz transportierten, sorgten für die Verbreitung der wohl verfrühten Meldung über seine Pleite. Grund dafür ist auch der Mangel an glaubwürdigen Informationen über die Geschäfte von Schmitz. Die Seite von Kimvestor geizt mit konkreten Informationen. Und die wenigen Informationen streuen dem Interessierten eher Sand in die Augen. So bezeichnete er mehrere Firmen als "Kimpanies", obwohl nur Anteile Kim Schmitz beziehungsweise seiner Beteiligungsgesellschaft Kimvestor gehörten. Bei Dataprotect handelte es sich lediglich um 20 Prozent, die Firma Megacar wird als Tochter der IVM Engineering Gruppe geführt. Einzige Reaktion auf die Insolvenz von Dataprotect: die Firma wurde aus der Übersicht entfernt. Dadurch sehen die Zahlen bedeutend schlechter aus, sollte doch Dataprotect als einzige Beteiligung im Jahr 2001 Geld in die Kassen spülen. Der Hauptanteilseigner TÜV Rheinland / Berlin Brandenburg bestreitet übrigens, dass die Firma jemals profitabel war.
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