Was bisher geschah:
Letsbuyit & Kimvestor
Das Kapitel "Fluffy"
Kapitel GForce - Hacker-Geplänkel
Das Ende von kill.net
Pleitegerüchte
Yihat vs. Kimble?
Pleitegerüchte 2
Kimpire und das Update
Nachruf auf Herrn Schmitz
Kimhaftiert
Die Akte Schmitz
Das Urteil
Kim & Konsorten
Konsorten2: Kastius
Das Comeback?
Alles wie gehabt
  Sonstiges:
Wanted
Impressum
Pressearchiv
Kontakt
 


16-10-2001:

Das Kapitel Fluffy-Bunny

Am Donnerstag, den 11. Oktober wurden Schmitz´ Seiten kimble.org und kill.net gehackt. Der Hacker hinterließ sein Markenzeichen auf den beiden Hauptseiten: den Fluffy Bunny. Es handelt sich dabei um einen rosa Plüschhasen mit einem "überdimensionierten Geschlechtsteil", wie es öfter zu lesen ist. Fluffy Bunny hatte vorher zahlreiche andere Seiten defaced, unter anderem die Webpräsenzen von n-tv, der Harald Schmidt-Show und McDonalds Großbritannien. Eine Auswahl der Seiten findet man im Online-Archiv von alldas.de.


In einer Heise-Meldung nimmt Schmitz zu dem Hack Stellung.

Er sprach von einem "Hack auf Ansage". Der Hacker mit dem Pseudonym Fluffy Bunny habe Yihat auf ein Sicherheitsloch in der verwendeten Telnet-Anwendung unter FreeBSD aufmerksam gemacht, das zu einem Buffer Overflow führe. Man habe ihm nicht geglaubt und ihm für einen erfolgreichen Hack eine Administrator-Stellung im Yihat-Forum zugesagt. Man sehe das Ganze mit Humor: "Wir haben Fluffy Bunny für zwei Minuten einen Triumpf gegönnt."

Nach allen mir vorliegenden Informationen eine klare Lüge. Zum ersten war die Seite nicht nur zwei Minuten offline. Zwar war die verfremdete Startseite relativ schnell verschwunden, aber über mehrere Stunden war auf den Seiten auch die normale Seite nicht zu sehen. Zum zweiten startete Kim Schmitz im "offiziellen Yihat-Chat", damals der Kanal #yihat im IRCNet, eine eilige Umfrage, ob irgendwer Fluffy Bunny kenne. Er soll sogar 10000 Dollar auf Informationen ausgesetzt haben. Dazu gab es mehrere Versionen von der Lücke, die der Hacker ausgenutzt habe. Es hieß, der Hack sei einfach gewesen, die Sicherheitslücke lange bekannt.
09:58:51 KimbleORG: its was the telnetd .... we asked pair (our us provider) to replace it a week ago. this had to happen ;-)
09:59:25 KimbleORG: it was that easy! we knew it!
Zum dritten lieferte Fluffy Bunny das eindrucksvollste Dementi. Noch am gleichen Tag hackte er die Seiten ein zweites Mal - nachdem der Server vermeintlich abgesichert war. Auf kimble.org platzierte er dazu noch Zitate von Kim Schmitz aus dem Chatraum. Diesmal verschwanden die defaceten Seiten nach nur wenigen Minuten.

Zusammenfassung
Legende
Wahrheit
"Hack auf Ansage" Kim Schmitz hatte offenbar keinen Kontakt zu Fluffy Bunny
FluffyBunny wollte durch seinen Hack bei Yihat Mitglied werden Offenbar wollte er nur Kim Schmitz bloßstellen
Es war einfach, die Sicherheitslücke war bekannt Beide Seiten wurden zwei Mal gehackt, das zweite Mal nach einer mehrstündigen Pause


11.10.2001 SPON: Bye, bye Kim Schmitz
11.10.2001 InternetWorld: Kimbels Hacker-Homepage gehackt
11.10.2001 PCtip: Peinlich: YIHAT-Website defaced
11.10.2001 Heise: Kimbles Hacker-Homepage gehackt
15.10.2001 InternetWorld: Kimble: Und wieder gehackt
15.10.2001 Onlinekosten.de: Hackerlegende Kimble wird demontiert
16.10.2001 geldmachtspaß: Niemand mag Kimble
16.10.2001 PCtip: Hacker-Geplänkel rund um die YIHAT
24.10.2001 Internetworld: Kimble hackt angeblich Security-Website

 

Gehackte Seiten
gibt es auf dem defacement-Mirror von alldas.de

Die verfremdeten Seiten finden Sie auch hier:
1. Kimble.org
2. Kill.Net
3. Redefacement